Die „Zukunftsentdecker“, Schülerinnen und Schüler einer Arbeitsgemeinschaft der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar, haben mit ihren Lehrkräften Jonas Falk und Laura Tropp eine Exkursion zur Gedenkstätte Hadamar unternommen. Die AG ist Teil der Begabtenförderung der Schule und richtet sich an leistungsstarke Neunt- und Zehntklässler, die an historischer und politischer Bildung interessiert sind.
Im Rahmen eines geführten Rundgangs sowie eines Workshops setzten sich die Teilnehmenden mit der Geschichte der ehemaligen Tötungsanstalt auseinander. In Hadamar wurden während der Zeit des Nationalsozialismus im Zuge der sogenannten „Euthanasie“ tausende Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen ermordet. Die Schüler erhielten Einblicke in die Abläufe und Räumlichkeiten vor Ort sowie in die Hintergründe dieser Verbrechen. Die Exkursion bot die Möglichkeit, Vorwissen zum Thema Nationalsozialismus zu vertiefen und sich mit einem historischen Ort in der Region auseinanderzusetzen. Durch die Verbindung von theoretischen Informationen und dem direkten Eindruck vor Ort konnten viele Aspekte des Themas „Euthanasie“ besser verstanden und eingeordnet werden. Gleichzeitig wurde deutlich, welche Bedeutung die Auseinandersetzung mit solchen Themen für das heutige gesellschaftliche Zusammenleben hat.





