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Humboldt-Schüler forschen bei MINT-Camp zum Thema „Licht und Farbe“

Zwei Tage im Zeichen der Naturwissenschaften haben jetzt 17 Mittelstufenschüler an der Wetzlarer Goetheschule erlebt. Anlass war das „MINT-Camp“, welches das Wetzlarer Oberstufengymnasium bereits zum vierten Mal veranstaltete. MINT, das steht für „Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik“. Das Camp, das unter dem Motto „Licht und Farbe“ stattfand, richtete sich an Schüler der neunten Klassen der Mittelstufenschulen im Altkreis Wetzlar. Grundgedanke des Projekts ist es, naturwissenschaftlich interessierten Schülern ein weiterführendes Angebot zum Vertiefen der im Unterricht erworbenen fachwissenschaftlichen Arbeitsweisen zu machen. Anliegen ist es dabei auch, anhand des Themas „Licht und Farbe“ einen Eindruck von der Vernetzung der Fächer Biologie, Chemie und Physik zu geben.

Unter den Teilnehmern waren auch zwei Schüler der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar, die mit den Neuntklässlern anderer Schulen zahlreiche Experimente durchführten. So untersuchten sie unter anderem, welche Zellbestandteile für die Färbung von Pflanzen verantwortlich sind, isolierten Farbstoffe aus Pflanzen und verwendeten sie zur Färbung von Textilien. Darüber hinaus stellte man sich die Frage, was „Farbe“ eigentlich bedeutet und warum die Lichtfarbe verschiedener Lampen unterschiedlich ist. Gerade dieser praxis-orientierte Ansatz war es, der den teilnehmenden Mittelstufenschülern gut gefiel. Auch die Vertiefung von Themen, für die im Unterricht sonst wenig Zeit ist, kam gut an.

Organisator Patrick Röder, Lehrer an der Goetheschule Wetzlar, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Workshops. Es sei ein sehr schönes Arbeiten gewesen, die Mittelstufenschüler hätten ihr Interesse immer wieder durch Nachfragen bekundet. Zum Abschluss überreichten die Veranstalter der Goetheschule allen Schülern eine Urkunde, die ihnen die Teilnahme am MINT-Camp bescheinigte.